Die Entstehung

Seit dem Jahr 2002 werden die, nach Vergleichstests der Forschungsanstalt Geisenheim, „dichtesten Stopfen“ von der Firma SYNCOR hergestellt und vertrieben.  Doch die Entwicklung dieses hochwertigen Korkens begann viel früher.

Herr Müller, Geschäftsführer der Firmen SYNCOR e. K.- und Spritzguss Müller GmbH, erlebte wie jeder Weinliebhaber, als größtes Problem bei der Verwendung von Naturkorken, den Korkgeschmack. Dieser wird u.U. bereits im Ursprungsland durch evtl. unsachgemäße Lagerung der geernteten Korkrinden verursacht. Lagern die Korkplatten bei hoher Temperatur und zu hoher Luftfeuchte, können sich zwischen den Schichten Schimmelpilze bilden, die später beim Weinkorken den Korkgeschmack hervorrufen.

Das Dilemma der Winzer bestand also augenscheinlich darin, entweder extrem hochwertige und damit auch hochpreisige Korken, oder besagte Schraubverschlüsse zu verwenden.

Die Lösung dieses Dilemmas für die Winzer sah er in einem Stopfen aus hochwertigsten Kunststoff-Materialien, der keinen Korkgeschmack abgibt, sehr gasdicht ist, und somit den Wein optimal schützt. Dadurch konnte er Winzer in die Lage versetzen, unabhängig von Qualitätsschwankungen durch Lagerungs- oder Erntequalität, einen Wein mit Stopfen anzubieten. So wie sich das gehört.

Gleichzeitig musste der Konsument nicht auf sein Geliebtes "plopp" verzichten, und das Risiko eines "verkorkten" Weins wurde ausgeschaltet.

1998

Die Entwicklung eines Kunststoffkorkens begann mit diversen Versuchen. Als Erstes wurde eine Naturkork-Kunststoffmischung getestet. Dieser Stopfen wies aber keine wesentlichen Verbesserungen im Vergleich zum Naturkork auf. Somit wurde diese Idee verworfen und stattdessen ein Zweikomponentenkorken entworfen. Dieser genügte hinsichtlich der Gasdichte unseren Ansprüchen nicht und wurde eingestellt. Beide Versuche beinhalteten insgesamt ca. 56 Geschmacksproben, sowie ca. 300 Mischungsversuche verschiedener Kunststoffe.

Ende des Jahres 2000

Die Entwicklung des Korkens wurde auf Anfang 2002 zurückgestellt, da spezielle Chipkappen für die Firma SIEMENS entwickelt werden mussten und die Kapazität der Entwicklungsabteilung ausschließlich für dieses Produkt arbeitete.

2002 Fortsetzung der Entwicklung.

Durch die Entwicklung für die Firma SIEMENS wurde hinsichtlich Präzision und Gasdichte eine enorme Entwicklungskompetenz generiert, die nun im vollen Umfang für die Entwicklung des Korkens abgerufen wurde.

In Zusammenarbeit mit Spezialisten aus den Bereichen Kunststofftechnik, Abfüllanlagen, sowie einem Weinakademiker entstand der Korken SYNCOR.
Laserspezialisten unterstützten uns bei der Entwicklung der ersten serienreifen 360° Laserbedruckung.

2003

Die Korken wurden für Lagerversuche an die Forschungsanstalt Geisenheim gesendet. Die jahrelange Entwicklungsphase wurde mit einem herausragenden Testergebnis Anfang 2004 bestätigt.

Ein weiteres Jahr später bestätigte das zweijährige Ergebnis der Forschungsanstalt Geisenheim wieder die extrem hohe Gasdichte sowie die Geschmacksneutralität des SYNCOR Stopfens. Zeitgleich wurde das Sortiment um einen 38er Korken erweitert.

2007

Der SYNCOR Stopfen wird getreu nach unserem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ ständig weiterentwickelt. Im Januar 2007
wurde eine Weltneuheit der Öffentlichkeit vorgestellt.  Die Kopfbedruckung mittels Laser!

  • lebensmittelrechtlich-unbedenklich,
  • kein Verwischen,
  • keine Geschmacksbeeinträchtigung und eine optische Aufwertung.

2009

Auch das Ergebnis der Verschlussanalyse der DLR Mosel über 3 Jahre zeigte im Juli 2009 wieder einmal, dass SYNCOR der dichteste Verschluss ist. SYNCOR Korken hatten die höchsten Werte an freiem SO2.

2010

Nach langjähriger Erfahrung mit unserem SYNCOR Stopfen gibt es jetzt auch die perfekte alternative zum BVS Schraubverschluss der "GlasTwister".
Ausgezeichnet mit dem Innovationspreis für technischen Fortschritt bietet der "GlasTwister" in Verbindung mit der Glaslinse höchste Geschmacksneutralität und Dichtigkeit.

2012

Ständige Verbesserung und Optimierung ist unser Ziel. Zusätzlich zum "GlasTwister" passen sich der "WoodTwister" und "BioTwister" durch die verschiedenen Inlays aus Glas oder Holz perfekt an den jeweiligen Wein, Secco etc. an.

Ende des Jahres 2012

"GlasTwister" sind ab sofort in 12 verschiedenen Standardfarben erhältlich und können mittels zwei verschiedenen Druckverfahren bedruckt werden. Egal ob matt mit Tampon- oder glänzend mit Heißprägedruck.

2015

Jetzt gibt es auch die idealte Alternative zu herkömmlichen Naturkorken, die neue "NatureCork-Serie". Egal ob für Wein, Sekt oder Spirituosen sind sie die optimale Lösung. Unsere NatureCorks sehen nicht nur so aus wie Naturkorken sondern verhalten sich auch wie diese.
Der große Vorteil "Holz statt Kork", im Gegensatz zu Naturkorken gibt es hier keine unangenehmen Mufftöne oder Korkbrösel.

Das Ziel unserer Firma wird weiterhin darin bestehen, immer einen Schritt vor unseren Mitbewerbern zu sein. Darum werden wir mit unserer ganzen Kraft an der Entwicklung unserer Produkte weiter arbeiten und somit die Ansprüche unserer Kunden gerecht zu werden.

Auszeichnungen

Tuev

IVIF2010 Sonderpreis

Italienischer Innovationspreis

Tel.: +49 (0) 8086 - 93 12 45

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